Auf der Suche nach dem besten Tagesgeldkonto
Erstellt von Timothy
Die zahlreichen Anbieter von Tagesgeldkonten überschwemmen den Markt mit ständigen Sonderaktionen und immer neuen Zinssätzen. Der Anleger versucht aus der Masse der Angebote das beste Tagesgeldkonto für seine Belange zu identifizieren. Dabei ist heutzutage das Internet zu einem unentbehrlichen Helfer geworden.
Für Tagesgeldkonten gibt es mehrere Vergleichsportale im Internet. Auf ihren Bedienoberflächen kann der Anlagewunsch eingegeben werden. Manche Banken haben zeitlich limitierte Sonderangebote für Zinsen deutlich oberhalb des üblichen Zinses. Andere wiederum bieten sogenannte Startguthaben bei der Neueröffnung eines Tagesgeldkontos. Mit vielen Sonderangeboten für hohe Tagesgeldzinsen sind Höchstgrenzen für die Anlagesumme verbunden. Zusätzlich verlangen viele Institute auch die Eröffnung und Inbetriebnahme eines Girokontos. Manche verlangen die Eröffnung eines Wertpapierdepots. Für den Anleger von Tagesgeld sind diese Angebote oft verlockend, aber durch enge zeitliche Begrenzung oder zu viel Aufwand unattraktiv.
Fachleute raten beim Tagesgeldkonto zu den regelmäßig auf den Vergleichsportalen genannten Spitzenreitern. Sie unterscheiden sich marginal im Zinssatz. Größere Unterschiede bestehen jedoch in der Zinsgutschreibung. Konten mit jährlicher Zinsgutschrift erwirtschaften weniger Rendite, als Konten mit monatlicher oder quartalsgebundener Zinsgutschrift. Die höhere Rendite ergibt sich durch den Zinseszinseffekt.
Sonderaktionen mit Zusatzkonten kommen regelmäßig nur selten in Frage. Der Anleger kann über das Internet relativ schnell sein Geld von einem Institut auf ein anderes übertragen. Die Neueröffnung eines Tagesgeldkontos kann online in wenigen Tagen bewerkstelligt werden. Es werden nur die Vertragsunterlagen ausgedruckt und zusammen mit einer Personenidentifizierung durch die Post an das Geldinstitut gesandt.
Kluge Anleger löschen nach einem Übertrag zu einer neuen Bank das alte Tagesgeldkonto. Auf diese Weise kann nach 6 Monaten zu dieser Bank mit dem Status als Neukunde zurückgewechselt werden. Das ist für die zahlreichen Sonderaktionen interessant, die oft nur für Neukunden gelten. Bestandskunden erhalten niedrigere Zinssätze. Diese Schnelllebigkeit mit dem häufigen Wechsel des Tagegeldes wird auch als Tagesgeldhopping bezeichnet.
Wie bei jeder Geldanlage muss natürlich auf die Einlagensicherung geachtet werden. Bei ausländischen Banken kann sie knapper bemessen sein als bei inländischen Geldinstituten. darüber hinaus ist der Freistellungsauftrag zu aktualisieren und dem neuen Institut mit der aktuellen Restsumme des Freibetrages zu erteilen, sonst wird die Kapitalertragssteuer fällig. Diese kann dann erst mit der nächsten Steuererklärung zurückgeholt werden.